Eine wirklich erfolgreiche Punktspielrunde legten die Uttinger Tennisspieler/innen in diesem Sommer hin.
Von 10 im Erwachsenbereich in der Sommerrunde gestarteten Mannschaften schafften alle mindestens den Klassenerhalt, 3 Teams erreichten die Vizemeisterschaft und 3 Mannschaften wurden Meister ihrer Klasse und damit Aufsteiger in die nächsthöhere Klasse.

Herren
Den spektakulärsten Auftritt hatten die Herren in der Bezirksklasse 3 – sie schlossen die Serie mit 12 : 0 Punkten ab. Mannschaftsführer Philipp Bühr führte den Erfolg auf die mannschaftliche Geschlossenheit zurück.

„Jeder kämpfte für Jeden, dass auch Matches, wie das zum Auftakt auswärts gegen den späteren Vizemeister TSV Altenstadt, als es nach den Einzelnen zwar bei 4 : 2 gut aussah, aber dann das erste und dritte Doppel verloren gingen und alles am zweiten Doppel hing“.
Stöckl / Fischer hatten dann aber nach dramatischem Dreisatzkrimi die Nase im Match-Tiebreak vorn und entschieden damit das gesamte Match mit 5 : 4 zu Gunsten der West-Ammerseeer.
Die weiteren Matches der Serie wurden dann jeweils glatt gewonnen, dass keine Zweifel mehr an der Meisterschaft für die West-Ammersee aufkommen konnten.
Glückwunsch zum Aufstieg.
 

Herren 50
Fritz Rosendahl
Nicht erwartet war die Meisterschaft der Herren 50 in Bezirksklasse 2, weil die alte Rivalität der Uttinger zu den Nachbarn aus Pähl schon so manche Blüte – sprich knappe Matches  – geschlagen hatte. Aber in diesem Sommer entschieden die Uttinger das Duell mit 8 : 1 klar für sich. Wegweisend war hier sicherlich der überraschende Sieg des Uttingers Thomas Höcker über den ehemaligen britischen Ranglistenspieler und aktuellen Pähler Trainer Paul Brighton. Wiedermal zeigten die Uttinger ihre Doppelstärke – alle Spiele gingen deutlich an die West-Ammerseeer.

Freizeit-Herren Doppel 70
Richtig spannend machten es die Herren 70 in ihrer ersten Saison in der Bezirksklasse 1. Mannschaftsführer  Hans Baumgart hatte ein vorzügliches Händchen bei den jeweiligen Mannschaftsaufstellungen zu den Matches.

Er fand immer die richtige Mischung aus ambitioniertem und Freizeit-Sport bzw. Spielern.
Dabei wiesen die ersten Matches gegen Windach und Fürstenfeldbruck, die unentschieden ausgingen, noch gar nicht in Richtung Meisterschaft. Erst die Matches mit deutlichen Siegen gegen Puchheim, Justiz Landsberg und Oberpfaffenhofen weckten bei den Uttingern vorsichtige Meisterschaftshoffnungen.
Spitz auf Knopf wurde es dann am Ende nach dem Unentschieden gegen Kaufering und der Niederlage im letzten Match gegen Gilching.
Zu verdanken ist die Meisterschaft den Oberpfaffenhofenern, die überraschend den Meisterschaftsmitbewerber aus Fürstenfeldbruck besiegten und damit den Weg für die Uttinger trotz Niederlage im letzten Match freimachten.

 

 

 

 

Herren 40
Dr. Henning Hinderthür

Ein bisschen enttäuscht waren die Herren doch … reichte es in diesem Sommer doch nur zur Vizemeisterschaft.

Nach dem Aufstieg in 2017 und mit Gerhard Stöckl als Neuzugang an Eins war klar, dass die Mannschaft auch in der Bezirksklasse 1 vorne mitspielen würde. So wurden dann auch die ersten fünf Begegnungen gewonnen und der Aufstieg in die Bezirksliga schien in Reichweite. Leider war dann aber Gräfelfing am letzten Spieltag etwas zu stark, so dass es beim zweiten Platz in der Gruppe blieb.

 

 

 

 

 

 

 

Herren 60
Dasselbe Kunststück gelang den Herrn 60 in der Kreisklasse 1. Mannschaftsführer Beppo Klingl trauert zwar dem Unentschieden gegen Kreuzlinger Forst und der Niederlage gegen den späteren Meister Justiz Landsberg nach, aber konnte insgesamt mit der Saison zufrieden sein.

 

 
Freizeit-Damen Doppel 60
Barbara Caesar
Die Damen 60 schrammten in der Bezirksklasse 1 hauchdünn an der Meisterschaft vorbei. Nur die herbe Niederlage gegen den Nachbarn aus Windach und das Unentschieden gegen Peiting trübten die gute Bilanz der Sommerrunde.

Immerhin wurden Herrsching, Eibsee- Grainau, Seefeld und die eigene Zweite geschlagen.
Das war für die Damen Anlass genug, zusammen mit den anderen erfolgreichen TCU-Mannschaften bei gutem Essen, schönen Reden und reichlich geistigen Getränken am vergangen Donnerstag bis spät in die Nacht zu feiern.